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    WALD IM AUFSCHWUNG

    Wald 1873: Der Ort erlebt einen unvergleichlichen Aufschwung. Die Einwohnerzahl nimmt sprunghaft zu. Die Textilfabriken wachsen rasant. Damit steigt das Bedürfnis für Mobilität und Warentransport – sowohl der Rohstoffe als auch der fertigen Produkte.



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    WALD - RÜTI

    Die Idee einer Bahnverbindung Wald - Rüti entsteht. Entscheidend sind die günstigen Konditionen der „Vereinigten Schweizer Bahnen“. Ausserdem wollten man die Verbindung mit den finanzstarken Gemeinden des Zürcher Oberlandes sowie der Stadt sicherstellen.



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    EINE ÖFFENTLICHE ANGELEGENHEIT

    Für den Bahnhof standen zunächst zwei Standorte zur Debatte. Entweder auf der Wiese beim Hotel „Ochsen“, oder auf der Spittelwiese (dem Gebiet des heutigen Clarida-Parks). Die Standortwahl war ausdrücklich dem Stimmvolk überlassen - mit der Vorgabe, dass ein Anschluss an die Tösstalbahn Richtung Bauma gewährleistet wäre.





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    WALD WIDER DIE VERNUNFT

    Die Lokalposse wurde politisch, als sich Bern einschaltete und Zuschüsse von einem landesweiten Interesse abhängig machte. Als sinnvolle Lösung entpuppte sich ein Bahnhof am Nordholz. Die Strecke verlängerte sich dadurch zwar etwas. Dafür war die Steigung Richtung Bauma zu meistern. Ende gut, alles gut? Die Walder stellen auf stur.



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    BAU DER BAHNHOFSTRASSE

    Für die Anbindung des Bahnhofs ans Dorf stehen drei Optionen zur Wahl. Die Bahnhofstrasse wird durch sumpfiges Gelände aufgeschüttet.




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    NEUE BERUFLICHE HERAUSFORDERUNGEN

    „Für die Stations-Verwalterstellen der Tössthalbahn haben sich unter der Legion Bewerber unter Andern auch ein Brauer, ein Schreiner, ein Zahnoperateur und ein Schneidergeselle gemeldet. Jetzt fehlte nur noch der Gevatter Lampenanzünder, Messmer, und Todtengräber, und da kann es der Tössthalbahn nicht mehr fehlen, tüchtige im Eisenbahnbetriebsdienste routinierte Stationsverwalter zu gewinnen!“ (eine Glosse im Volksblatt vom Bachtel)







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    ANSCHLÜSSE GESICHERT

    Früher im Niemandsland gelegen, ist der Bahnhof ein effizienter Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr. Als Sehnsuchts-Symbol für die weite Welt hat er längst ausgedient.



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